Malven-Dickkopffalter

Carcharodus alceae / Familie Dickkopffalter

Merkmale / Bestimmung

Kleiner Tagfalter. Flügeloberseiten marmoriert in unterschiedlichen hellen und dunklen Brauntönen; daneben auch blassgelbe und graue Flecken. Drei silbrige, benachbarte Flecken (Fensterflecken) an der Vorderflügelspitze, diese sowohl auf der Flügelober- als auch –unterseite erkennbar. Im Gegensatz zum sehr ähnlichen Heilziest-Dickkopffalter, fehlen dem Malven-Dickkopffalter deutliche, weiße Flecken auf der Hinterflügel-Oberseite.

Wissenswertes

„Naturnahe“, blütenreiche Gärten, die ohne Chemie bewirtschaftet werden, können vielen Tagfaltern geeignete Lebensräume bieten. Während es sich dabei zumeist um verbreitete und oft häufige Arten handelt, ist der „Lebensraum Garten“ für das Überleben des potenziell gefährdeten Malven-Dickkopffalters in vielen Gebieten von entscheidender Bedeutung.

Gefährdung in Österreich

Gefährdung droht (Vorwarnliste).

Lebensraum

Trocken-warme Offenlandlebensräume: Trockenrasen, Wegränder, Dämme und Böschungen, Steinbrüche, Ruderalflächen, Parks, Gärten usw. Als einzige heimische Dickkopffalterart regelmäßig auch im Siedlungsgebiet.

Vorkommen in Österreich

Lokale Vorkommen in allen Bundesländern mit Ausnahme von Kärnten, Salzburg und Tirol. Tiefland und Berggebiet, allerdings nur ausnahmsweise über 1.000 m.

Von April bis Oktober in bis zu drei Generationen.

Raupennahrung

Verschiedene (auch kultivierte Zierpflanzen-) Arten aus der Familie der Malvengewächse: Echter Eibisch, Gewöhnliche Stockrose, Garten-Malve, Weg-Malve, usw.