Faulbaum-Bläuling

Celastrina argiolus / Familie Bläulinge

Merkmale / Bestimmung

Diese Art kann anhand ihrer typischen blaugrauen Flügelunterseiten mit feinen schwarzen Punkten relativ sicher direkt im Freiland bestimmt werden. Männchen und Weibchen unterscheiden sich oberseits deutlich: die Männchen sind himmelblau mit schmalem, schwarzem Rand, die Weibchen je nach Generation mit (sehr) breitem dunklen Rand.

Der unterseits ähnliche Zwerg-Bläuling ist deutlich kleiner. Verwechslungen mit dem Östlichen Kurzschwänzigen Bläuling kommen ebenfalls vor. Dieser hat jedoch ein kleines „Schwänzchen“ am Hinterflügel.

Wissenswertes

Nicht gefährdet.

Lebensraum

Besiedelt werden Wälder unterschiedlicher Ausprägung (z. B. Auwälder, Laubmischwälder), dort insbesondere Waldränder, Waldwege, Waldlichtungen, Waldwiesen und Kahlschläge, aber auch Bachtäler, Gräben, Gewässerränder, Feuchtwiesen, feuchte Hochstaudenfluren, verbuschende Halbtrockenrasen, gehölzreiche Ruderalflächen, Steinbrüche, Feldgehölze, Hecken, Gärten, Friedhöfe und Parks. Besonnte, blütenreiche und windgeschützte Lebensräume werden bevorzugt.

Vorkommen in Österreich

In allen Bundesländern.

März bis September in bis zu drei Generationen.

Raupennahrung

Viele verschiedene krautigen Pflanzen und Holzgewächsen aus unterschiedlichen Pflanzenfamilien, z. B. Rot-Hartriegel, Faulbaum, Gewöhnlicher Kreuzdorn, Liguster, Spindelstrauch, Blutweiderich, Efeu, Brombeeren, Eichen, Heidekraut, Rainfarn, Süß-Tragant, Weißer Steinklee, Luzerne, Geiß-Raute, Vogel-Wicke, Zaun-Wicke und vielen andere. Selbst Eiablagen an Robinie, Blauregen und Sommerflieder wurden schon beobachtet.