Großes Ochsenauge

Maniola jurtina / Familie Edelfalter

Merkmale / Bestimmung

Mittelgroßer bis großer Schmetterling. Vorderflügel-Unterseite orangegelb, beim Männchen mit einem kleinen schwarzen Augenfleck, dieser beim Weibchen deutlich größer. Hinterflügel-Unterseite beim Männchen fast einfärbig hellbraun mit (meist) zwei kleinen Augenflecken, beim Weibchen mit einer gut erkennbaren, breiten, hellen Binde.

Flügeloberseite beim Männchen dunkelbraun mit einem Augenfleck nahe der Vorderflügelspitze. Dieser ist beim Weibchen deutlich größer; charakteristisch für das Weibchen ist weiters eine orange Binde auf der Vorderflügel-Oberseite. Das auf der Flügelunterseite ähnliche Kleine Wiesenvögelchen ist deutlich kleiner.

Wissenswertes

In Österreich kommt sehr selten auch das Kleine Ochsenauge (Hyponephele lycaon, in dieser App nicht behandelt) vor: Männchen sehr ähnlich dem Großen Ochsenauge mit mehr gräulich marmorierter Hinterflügel-Unterseite, Weibchen stets mit zwei Augenflecken auf den Vorderflügeln.

Gefährdung in Österreich

Nicht gefährdet.

Lebensraum

Anpassungsfähige Art, weit verbreitet in unterschiedlichsten Lebensräumen: diverse Grünlandtypen (von trocken bis feucht; von mager bis fett) sofern die Bewirtschaftung nicht zu intensiv ist, Böschungen und Dämme, Wegränder, lichte Wälder, Waldränder und Waldwege, Gärten, Parkanlagen, usw.

Vorkommen in Österreich

Verbreitet in allen Bundesländern, vom Tiefland etwa bis zur Waldgrenze, mit zunehmender Höhe seltener werdend.

In einer Generation von Mai bis Oktober.

Raupennahrung

Viele unterschiedliche Grasarten je nach Lebensraum.