Mauerfuchs

Lasiommata megera / Familie Edelfalter

Merkmale / Bestimmung

Mittelgroßer Falter mit oranger Grundfarbe auf der Flügeloberseite. Charakteristisches braunes Gittermuster und schwarzer, weiß gekernter Augenfleck nahe der Vorderflügelspitze. Geschlechtsdimorphismus: Männchen auf dem Vorderflügel mit ausgedehntem, braunem Duftschuppenfleck, der dem Weibchen fehlt. Unterseite sehr ähnlich den beiden anderen Arten der Gattung: Braunauge und Braunscheckauge.

Wissenswertes

Der Mauerfuchs kann vielerorts als Kulturfolger bezeichnet werden. Grund dafür ist, dass er bevorzugt auf steinigen oder kiesigen Stellen, die oftmals durch menschliche Tätigkeiten entstanden sind, anzutreffen ist. Damit lassen sich auch die zentrumsnahen Auftreten im Siedlungsgebiet erklären.

Gefährdung in Österreich

Nicht gefährdet.

Lebensraum

Benötigt besonnte Bereiche mit offenem, vegetationslosem Boden (z. B. schottrige oder sandige Stellen, Erdanrisse, Felspartien); gerne auf (unbefestigten) Wegen, bei Mauern, Lesesteinhaufen, Sand- und Schottergruben, Steinbrüche; auch in Siedlungsgebieten.

Vorkommen in Österreich

Zerstreut in allen Bundesländern mit Ausnahme Salzburgs, vom Tiefland bis ins Berggebiet; über 1.000 m allerdings nur vereinzelt.

Bis zu drei Generationen von April bis November.

Raupennahrung

Viele verschiedene Grasarten.