Kleiner Fuchs

Aglais urticae / Familie Edelfalter

Merkmale / Bestimmung

Oberseite leuchtend rotbraun mit schwarzen und gelben Flecken und einer Reihe blauer Flecken am Flügelrand. Der Kleine Fuchs wird öfter mit dem selteneren Großen Fuchs verwechselt. Dieser ist deutlich größer und weist auf der Hinterflügel-Oberseite einen geringeren Anteil dunkler Zeichnung auf. Auch fehlt ihm das Weiß an der Spitze der Vorderflügel-Oberseite und auf der Vorderflügel-Unterseite ist die helle, gelbliche Färbung wesentlich geringer ausgedehnt.

Wissenswertes

Der Kleine Fuchs zählt zu den Wanderfaltern.

Wenn man die Art im Garten fördern will, sollten die Brennnesseln sonnig und etwas luftfeucht stehen und abschnittsweise auch gemäht werden (nur in Zeiten, wo sich keine Eigelege oder Raupen darauf befinden).

Gefährdung in Österreich

Nicht gefährdet.

Lebensraum

Als Kulturfolger und mobile Art besiedelt der Kleine Fuchs alle mehr oder weniger offenen Lebensräume, von lichten Wäldern über Wiesen und Weiden und strukturierte Agrarlandschaften bis hin zu Parks und Gärten in Siedlungsgebieten. Mit Ausnahme dichter Wälder kann die Art daher fast überall beobachtet werden.

Vorkommen in Österreich

In allen Bundesländern und von der Ebene bis ins Hochgebirge.

Die Art überwintert als Falter und kann daher prinzipiell in jedem Monat des Jahres angetroffen werden. Bis zu drei Generationen können auftreten.

Raupennahrung

Brennnesseln, selten auch Hopfen. Die Eiablage erfolgt in Gelegen und die Raupen leben gesellig.