Mondvogel

Phalera bucephala / Familie Zahnspinner

Merkmale / Bestimmung

Der auch Mondfleck genannte Nachtfalter hat eine Flügelspannweite von bis zu 6,5 cm. Die farbig auffälligen, anfangs gesellig lebenden Raupen werden oft tagsüber gefunden und fallen manchmal durch kahlgefressene Äste schon von weitem auf. Ältere Raupen sind bis zu 6 cm lang und auffällig gefärbt, orangegelb mit schwarzen Bändern auf dem Rücken und den Seiten und schwarzem Kopf mit gelbem „V“.

Die Falter sind silber-braun rindenfarbig und weisen an der Flügelspitze einen auffälligen, hellen Fleck („Mondfleck“) auf. Mit geschlossenen Flügeln sehen sie einem abgebrochenen Aststück verblüffend ähnlich.

Gefährdung in Österreich

Nicht gefährdet.

Lebensraum

„Kulturfolger“. Au- und andere Laubwälder, Ufergebiete, Heckenlandschaften, Feldgehölze, Abbaugebiete, Parks, Alleen, Gärten. Bis etwa 1.900 m in den Alpen.

Vorkommen in Österreich

In allen Bundesländern.

Mai bis August.

Raupennahrung

Die Raupen fressen an vielen Laubbaum- und Straucharten, vor allem Weiden, Eichen, Linden, Birken, Pappeln, Rotbuche und Hasel. Die Puppe überwintert im Boden.