Ligusterschwärmer

Sphinx ligustri / Familie Schwärmer

Merkmale / Bestimmung

Die graubraunen Vorderflügel weisen kurze, schwarze Querbinden auf. Die rosa-rötlichen Hinterflügel mit ihren je zwei schwarzen Querbinden sind deutlich auffälliger. Am Hinterleib zeigen sich rosa und schwarze Querbinden, die in der Mitte von einem grauen Längsstreif unterteilt werden. Die Fühler der Männchen sind kräftiger und länger als die der Weibchen.

Die Färbung der Raupe ändert sich mit ihrer Entwicklung. Junge Raupen sind meist hellgrün mit langem, dunklem Horn. Ältere Raupen haben sieben weiß-violette Schrägstreifen an den Seiten und einen schwarz eingefassten, grünen bis weißen Kopf. Kurz vor der Verpuppung oberseits bräunlich.

Wissenswertes

Der wissenschaftliche Name des Falters Sphinx ligustri bezieht sich auf die Ruhestellung der Raupen, die sogenannte Sphinxstellung. Dabei hebt sie die Beinpaare und den Körpervorderteil an und verharrt so regungslos.

Gefährdung in Österreich

Nicht gefährdet.

Lebensraum

Insbesondere in der Strauchschicht lichter Wälder, an gebüschreichen Waldrändern und verbuschenden Lichtungen, aber auch in Hecken und Gebüschen der Gärten und Parks und in strukturreicher Kulturlandschaft.

Vorkommen in Österreich

In allen Bundesländern, eher in niederen Lagen, Einzelnachweise auch über 1200m

Eine Generation mit Hauptflugzeit im Juni und Juli, selten auch schon im April bzw. bis zum September, dann meistens in zweiter Generation.

Raupennahrung

Vor allem Ölweidengewächse, wie Liguster, aber auch Esche und (seltener) Flieder