Lindenschwärmer

Mimas tiliae / Familie Schwärmer

Merkmale / Bestimmung

Große Variabilität in der Färbung von rosa-rötlich bis grünlich und braun. Die Flügelzeichnung kann zwar variieren, charakteristisch ist jedoch ein dunkles Band auf den Vorderflügeln, das häufig in zwei Flecken mit unterschiedlicher Größe aufgelöst ist, wobei dann der innere Fleck oft kleiner ist.

Die Raupen sind anfangs grün mit einem roten oder schwarzen Fleck hinter dem typischen, grünlich-blauen Horn und gelben Schrägstreifen. Sie verfärben sich mit etwa 8 cm Länge vor der Verpuppung rosa bis grau.

Wissenswertes

Der Saugrüssel der Falter ist verkümmert und kaum mehr für die Nahrungsaufnahme zu gebrauchen. Die Raupen lassen sich kurz vor der Verpuppung von ihren Nahrungsbäumen auf die Erde fallen; die Verpuppung erfolgt im Boden.

Gefährdung in Österreich

Gefährdung droht (Vorwarnliste).

Lebensraum

Einerseits in lichten Wäldern und Aulandschaften, andererseits Kulturfolger in menschlichen Siedlungen, Gärten und Parks, auch in der Kulturlandschaft, wenn (Einzel-)Bäume vorhanden sind.

Vorkommen in Österreich

In allen Bundesländern, hauptsächlich in tieferen Lagen, jedoch Einzelnachweise bis über 1.200m.

April bis Juni in einer Generation, in Mitteleuropa selten eine zweite – Flugzeit dann bis in den August.

Raupennahrung

Hauptsächlich Lindenblätter, aber auch Blätter von anderen Laubbäumen wie etwa Rosskastanie, Birke und Erle.