Fetthennen-Bläuling

Scolitantides orion / Familie Bläulinge

Merkmale / Bestimmung

Bei genauer Betrachtung ist der relativ kleine Fetthennen-Bläuling kaum mit einer anderen Bläulingsart zu verwechseln. Die relativ dunkle Färbung der Vorderflügel-Oberseite mit den deutlich schwarz-weiß gescheckten Fransen und die deutliche, durchgehende orange-rötliche Binde auf der Hinterflügel-Unterseite in Kombination mit den kräftigen schwarzen Flecken auf der Unterseite zeichnen diese Art aus.

Gefährdung in Österreich

Gefährdet.

Lebensraum

Lokale, oft weit voneinander getrennte und zum Teil kleinflächige Vorkommen auf trockenen, vegetationsarmen Stellen, z. B. in Felsengebieten, (aufgelassenen) Steinbrüchen, sonnigen, felsigen Hängen, Geröllhalden und Böschungen (z. B. an Straßen und Eisenbahnen), Mauern und Stufenrainen in Weingärten, Weingartenbrachen und Halbtrockenrasen mit Vorkommen der Raupennahrungspflanzen.

Vorkommen in Österreich

In allen Bundesländern mit Ausnahme von Vorarlberg und Salzburg.

März bis August in ein bis zwei Generationen.

Raupennahrung

Einige Fetthenne-Arten, z. B. Große Fetthenne, Weiße Fetthenne und Purpur-Fetthenne sowie Weißer Mauerpfeffer.