Hauhechel-Bläuling

Polyommatus icarus / Familie Bläulinge

Merkmale / Bestimmung

Der Hauhechel-Bläuling kann mit einer Reihe weiterer Bläulingsarten verwechselt werden. Er hat auf den Vorderflügel-Unterseiten basal (d. h. innen, in Körpernähe) einen schwarzen Fleck, der nur selten fehlt. Achtung: Falls dieser Flügelteil auf einem Foto nicht sichtbar ist, ist die eindeutige Bestimmung in der Regel nicht möglich! Dem Esparsetten-Bläuling und dem kleineren Kleinen Sonnenröschen-Bläuling fehlt dieser Fleck immer. Beim ähnlichen Himmelblauen Bläuling ist der Fransensaum deutlich schwarz-weiß gescheckt, beim Kleinen Sonnenröschen-Bläulings ebenfalls, wenn auch nicht so deutlich. Vereinzelt tritt der Hauhechel-Bläuling aber auch in einer Form auf, bei der der Basalfleck ebenfalls nicht vorhanden ist. Dann hilft zur sicheren Unterscheidung oft nur die Genitalpräparation durch einen Spezialisten.

Wissenswertes

In Österreich der am weitesten verbreitete und bei weitem „häufigste“ Bläuling.

Gefährdung in Österreich

Nicht gefährdet.

Lebensraum

Der Hauhechel-Bläuling besiedelt eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume. Er kann selbst auf Freiflächen in dichter verbauten Gebieten auftreten und fehlt eigentlich nur in sehr intensiv bewirtschafteten Äckern und Grünlandflächen sowie in geschlossenen Wäldern und dichten Aufforstungsflächen.

Vorkommen in Österreich

In allen Bundesländern.

In bis zu vier Generationen von Mai bis November.

Raupennahrung

Verschiedene Schmetterlingsblütler, z. B. Kriech-Klee, Hopfenklee, Gewöhnlicher Hornklee, Luzerne, Sichel-Schneckenklee, Rotklee, Bunt-Kronwicke, Kriech-Hauhechel, Dorn-Hauhechel, Hufeisenklee und andere.